In Österreich leiden 1,5 Millionen Menschen an chronischen Schmerzen. Um Schmerzen zu lindern, müssen Patienten individuell und in ihrer Ganzheit
in den Blick genommen werden. Symptomkontrolle alleine genügt nicht.
Die wirksame Bekämpfung von chronischem Schmerz gehört zu den großen offenen Fragen der Medizin. Wo liegen neue Möglichkeiten, aber auch Grenzen
der Schmerztherapie?
Hinter einer wachsenden Medikalisierung hat das Leiden am Schmerz lautlos zugenommen. Welche Rolle spielt die persönliche Geschichte und die Psyche
in der Wahrnehmung, Verarbeitung und Bewältigung von Schmerz?
Brauchen wir neue Kompetenzen im Umgang mit Leidenden angesichts utopischer Ansprüche eines komplett schmerzfreien Lebens?
Mitveranstalter:
Allgemeine Unfallversicherungsanstalt
Österreichische Ärztekammer
Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Tagungsort: Allgemeine Unfallversicherungsanstalt, Adalbert-Stifter-Straße 65, 1200 Wien
|
09.00 Begrüßung |
|
|
09.15 |
"Schmerzfrei - aber sofort!" Möglichkeiten und Grenzen der Schmerztherapie |
|
09.45 |
Entmedikalisierung des Schmerzes: die Lebensgeschichte hinter dem Schmerz |
|
10.15 |
Der blinde Fleck in der Skala: die psychosomatische Dimension des Schmerzes |
|
10.45 |
Kaffeepause |
|
11.00 |
Schmerz, Lebensqualität und Lebenssinn: Neue Wege der Palliative Care |
|
11.30 |
Leid verstehen. Die Utopie einer schmerzfreien Gesellschaft |
|
12.00 |
Podiumsdiskussion |
|
13.00 |
Ende der Tagung |
Moderation
Susanne Kummer, Wien