Die Klinik der Zukunft

Kongress in Salzburg/Österreich
8.6.2015, 12:00 - 10.6.2015, 16:00

„Klinik der Zukunft“

vom 8. bis 10. Juni 2015 in Salzburg, Österreich
Salzburg Congress

 

WORUM ES GEHT

Salzburg CongressAktuell gibt es in Deutschland gut 2.100 Krankenhäuser, 1.300 Rehabilitations- und Versorgungseinrichtungen und darüber hinaus eine nicht genau zu beziffernde Zahl von Pflegeeinrichtungen, ambulanten Therapiezentren, Ärztehäusern und Arztpraxen. Nach einer Studie der Universität Essen wird der Marktanteil der privaten Krankenhäuser in Deutschland bis 2020 auf 44 Prozent steigen.

Der Markt für Gesundheitsimmobilien ist in den vergangenen Jahren in ganz Westeuropa stark in Bewegung geraten: Alte, oft unwirtschaftliche und bei Weitem nicht mehr den modernen Anforderungen entsprechende Krankenhäuser werden geschlossen.

Moderne Kliniken und ambulante Einrichtungen gewinnen zusehends an Bedeutung. Es wird also ebenso abgerissen wie neu gebaut. Viel Geld ist allemal im Spiel. Einer Studie von Ernst & Young zufolge werden sich die Ausgaben auf dem Gesundheitsmarkt von 2005 bis 2020 verdoppeln. Gleichzeitig zieht sich der Staat immer stärker aus der Finanzierung zurück.

Private Betreiber expandieren mit modernen Konzepten und sehr oft auch mit Nischenthemen. Dadurch hat sich der Umgang mit der Immobilie Krankenhaus grundlegend verändert, denn sie wird stärker auf ihre Effizienz hin überprüft.

Private Klinikketten führen heute schon mehr als ein Viertel der deutschen Akutkliniken. In Österreich hingegen ist die Situation eine ganz andere. Hier werden z. B. in Wien rund 400.000 (2013) Menschen jährlich stationär in öffentlichen Krankenhäusern behandelt. In den Wiener Privatkliniken sind es hingegen lediglich 34.000, also rund 8,5 Prozent der öffentlich betreuten Patienten.  Auch behandeln die privaten österreichischen Kliniken in der Regel keine Notfallpatienten.

In der Schweiz erschweren verdeckte Subventionen und Mikroregulierungen in den verschiedenen Kantonen den Spitalswettbewerb – mit den entsprechenden Folgen für die Kliniken. Während Schwyz und Zürich den Wettbewerb fördern, haben andere Kantone teils noch massiven Aufholbedarf. Die daraus resultierende Marktverzerrung ist eklatant. Auf das Wachstum des Segments Gesundheitsimmobilien haben sich auch die großen Bauunternehmen und Projektentwickler eingestellt und eigene Abteilungen gegründet. So hat etwa Hochtief Construction seit 2003 eine eigene Sparte für Gesundheitsimmobilien.

Für uns Grund genug, uns Gedanken über die Klinik der Zukunft zu machen.

Website: http://www.ihred.at

-> Karte anzeigen
123421